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/ Regensburg

Regensburg

Seit 2006 darf sich die Altstadt von Regensburg mit Stadtamhof zum UNESCO Welterbe zählen. Am Bild der Altstadt lassen sich noch heute rund 2000 Jahre geschichtliche Entwicklung ablesen und über 1.000 Einzeldenkmäler erleben.

Die Porta Praetoria, das Nordtor der römischen Festung Castra Regina, ist ein Rest der mächtigen Mauern, welche das römische Kastell Castra Regina umgaben. Regensburgs Ursprünge reichen jedoch noch viel weiter zurück, wie der keltische Name Rataspona beweist, der im Französischen als Ratisbonne geläufig blieb. Die ältesten, durch Gräberfunde belegten Siedlungen des Regensburger Raumes gehören der Steinzeit an.

 

Das Mittelalter hat als Epoche der höchsten wirtschaftlichen Blüte das Gesicht der Stadt geprägt. Damals entstand die Steinerne Brücke (1135-1146). Sie ist ein hervorragendes Werk mittelalterlicher Ingenieurkunst und galt zu dieser Zeit als „Weltwunder“. Neben der Steinernen Brücke ist der Dom St. Peter, erbaut ab 1250, einer der Hauptsehenswürdigkeiten. Der Dom ist das bedeutendste gotische Bauwerk Süddeutschlands und ist berühmt für seine mittelalterlichen Glasfenster.

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46 Kirchen befinden sich im Stadtkern von Regensburg. Die Ulrichskirche (1230 erbaut) ist eine der ältesten gotischen Kirchen nördlich der Alpen. Die Basilika Alte Kapelle, deren Gründung auf das 9. Jahrhundert zurückgeht, zeigt sich heute in der spielerischen Pracht des Rokoko. Die neue Orgel wurde 2006 von Papst Benedikt XVI. eingeweiht. Die „Schottenkirche“ St. Jakob ist vor allem in Fachkreisen wegen des Nordportals mit seinem urtümlichen und rätselhaften Bildwerk sehr bekannt. Die Basilika St. Emmeram, heute im Gebäudekomplex des fürstlichen Schlosses Thurn & Taxis, gehörte früher zum bedeutendsten Kloster in Bayern.

 

Den ersten Platz unter den Profanbauten nimmt das Alte Rathaus mit dem berühmten Reichssaal ein. Ab 1594 fanden dort die vom Kaiser einberufenen Reichsversammlungen statt und von 1663 bis 1806 tagte der Immerwährende Reichstag. Dort entstanden die bekannten Redewendungen „etwas auf die lange Bank schieben“ und „am grünen Tisch sitzen“.

 

Aus der Blütezeit des Mittelalters stammen auch die für Regensburg charakteristischen Patrizierburgen und –türme. Von ursprünglich 60 nach dem Vorbild italienischer Adelsburgen errichteten Türmen stehen heute noch etwa 20. Auch die engen, verwinkelten Gassen, Hinterhöfe und Plätze mit südländischer Atmosphäre geben Regensburg sein typisches italienisches Flair. Nicht umsonst wird Regensburg als die nördlichste Stadt Italiens bezeichnet.