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/ Braunau

Braunau

Die Grenzstadt Braunau vereinigt altbayerische Behäbigkeit mit österreichischer Lebensart. Die längste Zeit ihrer Geschichte, nämlich bis 1779, gehörte es zu Bayern, seither zu Österreich.

Wie alle Städte im Inn-Salzach-Bereich besteht es im Kern aus einem langgestreckten, geräumigen Stadtplatz, dessen Häuser ebenso wie die der Nebengassen weitgehend aus dem 14. und 15. Jahrhundert stammen. Braunau nennt sich ja die „Gotische Stadt“ und kaum sonst wo ist der Bestand an malerischen, alten Gebäuden so groß wie hier. Der Stadtplatz ist aber auch erfüllt von Leben. Geschäfte und Gaststätten laden zum Flanieren und zum Stillhalten ein. Am Nordende des Platzes überspannt die Grenzbrücke den Inn. Er kommt aus den Bergen der Schweiz und Tirols und fließt in einer stattlichen Breite an der Stadt vorüber. Jenseits der Brücke breitet sich die bayerische Schwesterstadt Simbach aus.  

 

Im Süden wird der Stadtplatz durch den Torturm abgeschlossen. In der Nähe führt die Pfarrhofgasse zum stolzesten Bauwerk der Stadt, der mächtigen Pfarrkirche St. Stephan, deren hoher Turm weitum im Lande nicht seinesgleichen hat. Die Kirche ist eine weiträumige Hallenkirche, erbaut vom berühmten Baumeister Stephan Krumenauer in den Jahren um 1450. Im Inneren und auch außen gibt es bemerkenswerte Kunstwerke zu sehen.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Um bei den Kirchen zu bleiben: auch die Kirche des Bürgerspitals ist ein gotisches Juwel, das Spital selber erhielt seine bauliche Struktur aus dem 15. Jahrhundert bis heute. Gleich daneben liegt das Vorderbad, eine Badstube aus dem Mittelalter, deren Funktion und Bedeutung im museal eingerichteten Inneren hervorragend präsentiert wird. In diesem Bereich der Stadt hat sich die alte Bausubstanz besonders rein erhalten, sodass man vom „Malerwinkel“ spricht.

 

Unmittelbar vor den massiven Bastionsmauern beim Wassertor kann man die Nähe des „Europareservates Unterer Inn“ in den Parkanlagen am Flüsschen Enknach erahnen. Der „Untere Inn“ selber ist eine weitgehend naturbelassene Flusslandschaft, ein Rastplatz für unzählige Vögel, der sich auf gut ausgebauten Radwegen bequem erleben lässt. Flussaufwärts liegt das ehemalige Stift Ranshofen mit überreicher Barockausstattung. Weiter geht es zum Zusammenfluss von Inn und Salzach und seinen weiten Augebieten und schließlich nach Burghausen, einer der interessantesten Städte Bayerns, die mit der längsten Burg der Welt prunkt. Auch diese Ziele sind für den Radfahrer gut erschlossen.

 

Braunau ist das Zentrum dieser wunderschönen Gegend, ein Ort zum Innehalten und zum Ausspannen, zumal es alle Voraussetzungen für einen Aufenthalt bietet, eine gut ausgestattete Gastronomie, ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm und alle Einrichtungen, die ein Bleiben angenehm machen.