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Der leichte Sommer am Wolfgangsee

Wenn man an Urlaub am Wolfgangsee denkt, fällt einem sofort ein Wort ein: Leichtigkeit. Die Leichtigkeit der Wellen im See, die Leichtigkeit beim Wandern mit der Aussicht auf das Bergpanorama oder beim sommerlich-leichten Flanieren durch die Orte St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang. Auch die Veranstaltungen im Sommer haben eines gemeinsam: Sie sind leicht und locker und immer mit Blick auf den Wolfgangsee.

 

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Harmonische Klänge zum Sonnenuntergang am See

An lauen Sommerabenden erlebt man in Strobl am Wolfgangsee einen der wohl schönsten Sonnenuntergänge der Welt, wenn sich im glasklaren Wasser die untergehende Sonne und das herrliche Abendrot spiegeln. Genau zu dieser Zeit spielt jeden Sonntag im Juli und August direkt in der Strobler Seebucht ein Bläserduo auf einem Boot wunderbare Weisen. Das Weisenblasen ist eine junge Form der alpenländischen Volksmusik. Das wichtigste Element ist das gemeinsame Phrasieren und Atmen des Duos möglichst nahe am Vorbild des Volksliedes, das gerade geblasen wird. Die Harmonie und das Gespür für das Miteinander lassen die Weisen so besonders klingen. Ab besten genießt man die Klänge bei einem Gläschen von der örtlichen Gastronomie direkt am Seeufer. Start des Weisenblasens ist um 19:30 Uhr.

Nannerl Mozart – eine außergewöhnliche Frau in St. Gilgen

Der berühmten St. Gilgnerin Nannerl Mozart gedenkt St. Gilgen am 29. Juli mit einem Festkonzert in der Pfarrkirche und am 31. Juli mit einer Nannerl-Matinee. Nannerl kam in der Nacht vom 30. auf den 31. Juli 1751 in Salzburg in der Getreidegasse zur Welt. Sie stand als große Schwester des berühmten Komponisten stets in dessen Schatten. Sie heiratete im August 1784 in der Pfarrkirche St. Gilgen einen Rechtsnachfolger ihres Großvaters, den Pfleger und Richter Johann Baptist von Berchtold zu Sonnenburg. Neben den fünf Kindern aus den ersten zwei Ehen des Ehegatten umsorgte sie drei eigene Kinder. 17 Jahre verbrachte Nannerl in St. Gilgen und zog nach dem Tod ihres Mannes im Jahre 1801 wieder nach Salzburg, wo sie Klavierunterricht gab und für die Mozartbiographen zu einer unschätzbar wertvollen Informationsquelle wurde. Sie erblindete und starb 1829 im Alter von 78 Jahren. Nannerl Mozart spielte hervorragend Klavier und verfasste auch Kompositionen, von denen jedoch keine einzige überliefert ist. Ihr künstlerischer Werdegang war – wie im 18. Jahrhundert für Künstlerinnen üblich – stark von einem männlichen Partner bestimmt und abhängig. Die Dauerausstellung im Mozarthaus St. Gilgen spannt einen weiten Bogen der Lebensstationen von Nannerl Mozart. Die Ausstellung ist bis 30. September täglich – außer Montag – von 10 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

Luftig, leicht und locker – die Sommernächte in St. Wolfgang

Unter dem Motto „Luftig. Leicht. Locker“ stehen auch die Sommernächte in St. Wolfgang. Man spaziert bei lockerer Musik durch die Marktgemeinde, der Geruch von frischen Leckerbissen liegt in der Nase. Der luftige Sommerwind vom Wolfgangsee erfrischt die Haut, man trifft Freunde und Gäste bei einem leichten, kühlen Getränk – für all das stehen die Sommernächte. Der Eintritt ist frei und die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter ab 18 Uhr statt.

Mit der Leichtigkeit ist das so eine Sache. Jeder kennt sie, aber kaum einer besitzt sie, die Leichtigkeit. Deswegen zieht es Bewohner und Sommerfrischler an den klaren Wolfgangsee. Pilger holten sich bereits im Mittelalter von hier Kraft und Mut für ihr Leben. Bis heute hat sich an dieser Grundeinstellung nichts geändert. Der Wolfgangsee ist in eine unvergleichliche Landschaft eingebettet und die Menschen finden hier Kraft, Ruhe und Harmonie. Kurz gesagt: Hier findet man die Leichtigkeit.

 

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