suche
suchen
schließen

Herzlich Willkommen in Strobl am Wolfgangsee!

Wir nehmen dich mit auf eine kulturelle Rundreise durch den Ort mit dem wahrscheinlich schönsten Sonnenuntergang weit und breit. Viele Kleinode, Denkmäler und Kunstwerke werden dir entlang des rund 30 Minuten langen Fußwegs begegnen. Tauche ein in die Geschichte von Strobl und lerne ganz nebenbei einige seiner berühmten Persönlichkeiten kennen. Mit seinen rund 3600 Einwohnern, einem Gemeindegebiet von etwa 95 km und über 200.000 Übernachtungen ist Strobl Seehöhe 542 m - sicher nicht der größte  Ort im Salzkammergut, aber einer mit der höchsten Lebensqualität. Strobl steht für Natur, Kultur, gelebtes Brauchtum und ehrliche, echte Gastfreundschaft. Wir wünschen dir eine gute Zeit bei uns am Wolfgangsee!

1. Station · Pfarrkirche Strobl

Die Pfarrkirche zum heiligen Sigismund erhebt sich eindrucksvoll im Zentrum von Strobl und prägt das Ortsbild mit ihrer markanten Silhouette. Sie wurde zwischen 1758 und 1761 auf Initiative des Salzburger Erzbischofes Sigismund von Schrattenbach errichtet und am 3. Mai 1761 feierlich geweiht. Namenspatron der Kirche ist der heilige Sigismund von Burgund. Architektonisch zeigt sich das Gotteshaus als spätbarocke Saalkirche des 18. Jahrhunderts mit markantem Südturm und barockem Zwiebelhelm. Besonders beeindruckend ist die nahezu vollständig erhaltene Innenausstattung: Der aufwendig gestaltete Hochaltar, die Seitenaltäre und die zahlreichen Figuren fügen sich zu einem stimmigen Gesamtkunstwerk barocker Sakralkunst zusammen. Der traditionelle Friedhof wird von Schmiedeeisen- und Holzkreuzen geprägt.

2. Station · Linde am Dorfplatz

Vor der Kirche lädt eine im Jahr 2002 gepflanzte Linde mit Sitzmöglichkeit zum kurzen Ausruhen und Durchatmen ein. Seit jeher gilt dieser Baum als Sinnbild für Zusammenhalt, Frieden und Beständigkeit und war für die Dorfbewohner stets ein Ort des Miteinanders und der Feste. Mit ihrer herzförmigen Blattkrone und dem angenehmen Blütenduft spendet sie Schatten und zieht im Sommer zahllose Bienen an. Ihre Blüten dienen seit jeher als Basis für wohltuenden Lindenblütentee. Auch Rinde, Holz und Blätter fanden über Generationen hinweg vielfältige Verwendung in Volksmedizin und Handwerk. Der Lindenbaum steht bis heute als Symbol für Liebe, Treue und Heimatverbundenheit.

3. Station · Trinkwasserbrunnen am Dorfplatz

Der Brunnen wurde im Zuge der Ortsbildgestaltung im Jahr 1993 errichtet. Architekt Seeger plante und spendete diesen Wasserspender und die Schüler der Steinmetz Schule in Hallen führten die Arbeiten aus. Das halbkreisförmige Brunnenbecken aus rotem Marmor ist durch einen Betonsockel erhöht und in der Mitte leicht abgesenkt. Hier sind das Relief des Strobler Gemeindewappens und darüber die Jahreszahl „1993“ eingemeißelt. Am abgeschrägten Ende der Rotmarmorsäule fließt das kostbare Wasser aus einem Metallrohr. Es zählt zu den vier Elementen und erfrischt und reinigt den Menschen, löscht den Durst und das Feuer, ist unverzichtbar für das Leben.

4. Station · Hans III. Strobl - der Namensgeber unseres Dorfes

Direkt neben dem Gemeindeamt auf einem Steinsockel stehend, begegnet man der Bronzeplastik von „Hans III Strobl“ – jener historischen Figur, die unserem Ort seinen Namen gab. Der Name „Strobl“ bedeutet so viel wie „strubbeliger Mann” – und genau so zeigt ihn die Skulptur: mit wildem Haar unter einem breitkrempigen Hut und einem üppigen Bart, der das Gesicht umrahmt. Die Figur trägt Kleidung im Stil der 1560er-Jahre und hält Eisenstäbe in den Händen – ein Hinweis auf seinen Beruf als Eisenniederleger. Zwischen 1561 und 1594 war Hans III Strobl als Amtmann des Domkapitels, hochfürstlicher Eisenniederleger des Fürsterzbistums sowie als “Tafernenwirt” tätig. Sein Familienname ging schließlich auf den Ort über. Die eindrucksvolle Bronzeplastik stammt aus der Hand von Prof. Eva Maria Mazzucco.

5. Station · Der Stroblerhof - das Geburtshaus von Prof Eva Maria Mazzucco

In der Ischler Straße befindet sich eines der ältesten Gebäude des Ortes – ein Haus, das seit dem Jahr 1771 besteht und tief in der Geschichte Strobls verwurzelt ist. In diesem Heim wurde am 21. November 1925 Prof. Eva Maria Mazzucco geboren. Ihr künstlerischer Weg führte sie zu einer beeindruckenden Karriere, in der sie über 60 Großplastiken für den öffentlichen Raum schuf. Ihre Werke umfassen Keramiken, Groß- und Kleinplastiken sowie Reliefs in Bronze, Stein und Metall, aber auch Zeichnungen, Pastelle, Aquarelle, Gemälde, Linolschnitte und Emailarbeiten. Zahlreiche Skulpturen im Ort stammen aus ihrer Hand und prägen bis heute das Ortsbild. Und der Stroblerhof? – Er öffnet heute seine Türen als traditionsreiches Hotel und heißt Gäste aus aller Welt willkommen.

6. Station · Denkmal Theo Lingen – Strobl's bekannter Kurzzeit-Bürgermeister

Ein Hauch von Theatergeschichte liegt über der Ecke Moosgasse und Bahnstraße, wo eine Bronzebüste an den berühmten Film- und Theaterschauspieler Theo Lingen erinnert. Der unter seinem bürgerlichen Namen Theodor Schmitz-Lingen geborene Künstler erwarb 1939 die nahegelegene Villa Wendlinger. Am 6. Mai 1945 sollen Georg Fürstenberg und Theo Lingen laut Überlieferung mit dem Fahrrad nach St. Gilgen gefahren sein, um die amerikanischen Truppen zu beruhigen, dass in Strobl kein Widerstand drohe und sie willkommen seien. Im Jahr 1960 verkaufte er das Haus in Strobl. Das Gussmodell für die Büste stammt von dem Strobler Bildhauer Mag. Leopold Immervoll.

7. Station · Figurengruppe - Kinder

Eine kunstvoll-verspielte Skulptur verleiht dem Karel-Schwarzenberg-Platz Lebendigkeit und künstlerischen Ausdruck. Die Figurengruppe des Künstlers Max Leonhard erinnert in ihrer Form an Puzzleteile und steht sinnbildlich für die Vielfalt von Kindern. Zwei kleine, ineinander verschmolzene Figuren scheinen sich an den Händen zu halten – ein Ausdruck von Nähe und Geborgenheit. Etwas abseits befindet sich eine größere Figur, vielleicht ein Kind, das weniger Nähe sucht. Im Zentrum steht die größte Figur, in deren Innerem eine kleinere, farblich abgesetzte Figur Platz findet – ein mögliches Sinnbild für einen Erwachsenen, der ein Kind beschützt. Auffällig ist, dass sich die kleine Figur bewegen lässt und ein Stück weit herausrücken kann.

8. Station · Volksschule Strobl an der Dr. Adalbert-Lederer-Allee

Ein architektonischer Blickfang im Herzen von Strobl ist die Volksschule, die am 14. September 1913 feierlich eröffnet wurde. Der späthistoristische Bau mit seinem prachtvollen neubarocken Portal ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein architektonisches Highlight. Schon der Eingang beeindruckt: Über zwei Stufen erreicht man die kunstvoll gestaltete Doppeltür mit korbbogiger Oberlichte, in deren Mitte eine Biene den Fleiß der Schüler symbolisiert. Ein kunstvoller Baldachin auf toskanischen Säulen markiert den imposanten Eingang der Schule. Darüber wacht eine Christusfigur in einer Mauernische, segnend die Hand erhoben. Die Uhr im Giebelfeld erinnert bis heute an die Tugend der Pünktlichkeit. Gekrönt wird das Gebäude von einem eleganten Glockenturm mit Kuppeldach, Kugelknauf und Wimpel.

9. Station · Lesender Knabe

Im Garten der Volksschule lädt eine ausdrucksstarke Bronzeplastik zum Verweilen und Nachdenken ein: Ein Knabe sitzt ruhig auf einem Stein, ganz in ein Buch vertieft, das auf seinem Knie liegt. Mit dem rechten Unterarm auf dem anderen Bein abgestützt und den Fußsohlen aneinander gelehnt, findet er Halt – körperlich wie geistig. Seine Kleidung ist nur angedeutet, der Fokus liegt ganz auf der inneren Konzentration. Dieses berührende Kunstwerk wurde 1995 anlässlich der feierlichen Eröffnung des Schulerweiterungsbaues von Architekt DI Johann Rieger gestiftet. Die Skulptur stammt von Prof. Eva Maria Mazzucco, die mit dem „Lesenden Knaben“ ein Symbol für die Kraft des Lesens und die Freude am Entdecken geschaffen hat. Auch außerhalb des Unterrichtes soll die Figur die Kinder dazu inspirieren, sich mit Büchern zu beschäftigen – als Tor zu Fantasie, Wissen und Selbstentfaltung.

10. Station · Dr. Adalbert-Lederer-Allee

Die reizvollen Alleen im Ortskern von Strobl verdanken wir maßgeblich dem Engagement von Dr. Adalbert Lederer. Mit seiner Initiative trug er wesentlich zur Pflanzung der Bäume entlang der Straßen bei und prägte damit das heutige Ortsbild entscheidend mit. Nach der Einstellung der Salzkammergut-Lokalbahn im Jahr 1957 erwarb die Gemeinde Strobl das ehemalige Bahngelände zwischen der Moosgasse und dem Bahnhof. Dies ermöglichte den Bau einer neuen Passage und die Allee von der Ischler Straße bis zum Busbahnhof blieb als idyllischer Weg für Fußgänger und Radfahrer erhalten. Unweit ihrer Abzweigung zur Baron-Kutschera-Allee beeindruckt das im späten 19. Jahrhundert errichtete „Ledererschlössl“ als architektonisches Juwel des Ortes.

11. Station · Ledererschlössl

An der Baron-Kutschera-Allee erhebt sich das im späten 19. Jahrhundert errichtete Ledererschlössl – ein Bauwerk, das bis heute an die historische Baukultur Strobls erinnert. Die Villa wurde 1899 im Stil des Neobarock von Dr. Adalbert Lederer, einem Prager Financier und Immobilienkaufmann, in Auftrag gegeben. Der Name „Schlössl“ spiegelt den repräsentativen Charakter des Gebäudes wider. Besonders markant ist das kunstvolle Portal an der Westfassade. Das Gebäude mit turmartigem Dachreiter, Vorfahrtslaube und einem umfriedeten Garten wurde bewusst im Stil adeliger Landsitze konzipiert. Dr. Lederer war Ehrenbürger von Strobl und ein bedeutender Wohltäter der Gemeinde. Das „ Ledererschlössl” steht seit 2006 unter Denkmalschutz und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

12. Station · Tanzendes Elevin

Ein Hauch von Leichtigkeit und Bewegung empfängt Besucher im Hof der Mittelschule Strobl – dort zieht die filigrane Bronzeplastik „Tanzende Elevin“ von Prof. Eva Maria Mazzucco alle Blicke auf sich. Anmutig im Tanzschritt dargestellt, erhebt sich die Figur auf einer Steinsäule, befestigt über eine Metallscheibe. Die Tänzerin, gekleidet in Trikot und Röckchen, präsentiert ihr Spielbein elegant abgewinkelt und verleiht der Szene eine lebendige Dynamik. Die Arme sind schwungvoll nach oben gerichtet, der Kopf sanft zurückgeneigt. Ihr Blick schweift in die Ferne – erwartungsvoll, neugierig auf das, was das Leben bringen mag. Das Werk wurde 1993 im Zuge der Neugestaltung des Ortszentrums aufgestellt und symbolisiert die Leichtigkeit und Lebensfreude, die die Künstlerin sich stets gewünscht hat.

13. Station · Drache im Schulhof

Farbenfroh und fantasievoll – ein kreatives Highlight erwartet Besucher im Außenbereich der Mittelschule: Seit 2004 schlängelt sich im Schulhof ein farbenfroher Drache, der von den Kindern gerne als Sitzgelegenheit genutzt wird. Entstanden ist das Werk durch die Zusammenarbeit von drei Lehrkräften der ehemaligen Hauptschule Strobl gemeinsam mit Schülern der Polytechnischen Schule. Inspiration bot der berühmte Drache von Antoni Gaudí im Park Güell in Barcelona. Die Figur wurde aus Beton gegossen und mit Eisenstäben verstärkt. Anschließend gestalteten die Fachlehrer zusammen mit den Hauptschülern das bunte Fliesenmosaik. Die benötigten Materialien wurden großzügig von regionalen Unternehmen gespendet.

14. Station · Deutschvilla & Park

Die Villa „Deutsch” entstand 1906 als eingeschoßiges Wohnhaus im toskanischen Stil, welches der Wiener Fabrikdirektor George Shirtcliffe Blakey in Auftrag gab. 1923 übernahm die Wiener Bankiersfamilie Otto und Maria Deutsch das Anwesen und ließ es 1924 zu einer Sommerfrische-Villa umbauen. Der Park wurde nach englischem Vorbild gestaltet – Reste des alten Baumbestandes sind noch sichtbar. Heute ist die Deutschvilla ein lebendiger Treffpunkt für zeitgenössische Kunst und kulturellen Austausch. Ein besonderes Highlight ist das Ziegelstein-Labyrinth, das 2003 von Marianne Ewaldt aus 1.102 gebrannten Tonziegeln geschaffen wurde. Im Garten formen kraftvolle Stahlskulpturen der Künstlerin Christiane Pott-Schlager einen beeindruckenden Skulpturenpark.

15. Station · Der Springbrunnen an der Promenade

Unmittelbar an der Seepromenade lädt ein idyllischer Teich zum Verweilen ein. Im Zuge der Parkgestaltung im Jahr 1993 entstanden, fügt er sich heute harmonisch in das Landschaftsbild ein. Aus einem großen Stein sprudeln mehrere Wasserfontänen und verleihen dem Teich eine lebendige und zugleich beruhigende Atmosphäre. Zwei elegante Kraniche aus Bronze, geschaffen von der Künstlerin Prof. Eva Maria Mazzucco, setzen einen besonderen Akzent am Teich. Auf Steinen befestigt, neigen sie ihre Hälse anmutig zum Wasser, als würden sie nach Futter suchen. Im Sommer erblühen rundherum Seerosen, während sich Goldfische im Teichbecken tummeln. Ein Ort, der Ruhe ausstrahlt und zum Innehalten einlädt.

16. Station · Helene Thiming-Reinhardt

Entlang des idyllischen Uferweges begegnet man dem anmutigen Porträt von Helene Thimig-Reinhardt, einer der bedeutendsten Bühnenkünstlerinnen ihrer Zeit. Sie feierte große Erfolge auf renommierten deutschsprachigen Bühnen und prägte auch die Salzburger Festspiele, bei denen sie zwischen 1920 und 1937 in elf Produktionen mitwirkte. Zwischen 1947 und 1970 hielt sie sich immer wieder in Strobl auf. Hier inszenierte sie 1951 gemeinsam mit dem ortsansässigen und ehemaligen Vizedirektor des Burgtheaters, Prof. Heinrich Kraus, Shakespeares „Sommernachtstraum“. Die Bronzebüste, geschaffen von einer Wiener Kunststudentin, fand durch die Initiative von Prof. Kraus im Jahr 1993 ihren Platz in Strobl.

17. Station · Platonisches Liebespaar

Auf einer leicht erhöhten Rasenfläche entlang der Seepromenade liegt das „Platonische Liebespaar“ im Gras. Die Bronzeplastik zeigt Mann und Frau bäuchlings nebeneinander, mit aufgerichteten Oberkörpern und angewinkelten Armen. Der Mann legt schützend seinen Arm um die Frau, seine Hand ruht sanft auf ihrer. Ihre Blicke schweifen über den See – vielleicht in Gedanken versunken, vielleicht dem Sonnenuntergang entgegen. Anlässlich der Neugestaltung der Promenade fand die Skulptur 1993 hier ihren Platz. Die Künstlerin Prof. Eva Maria Mazzucco hat mit dieser Skulptur ein Werk geschaffen, das Nähe, Ruhe und eine geheimnisvolle Tiefe ausstrahlt. Ihr feines Gespür für Proportionen und Ausdruck macht das Liebespaar zu einem besonderen Ort der Begegnung mit Kunst.

18. Station · Kriegsdenkmal

Am Ufer der Seepromenade lädt die Skulptur einer sitzenden Frau zum Innehalten ein. In reduzierter Formensprache dargestellt, hält sie in ihrem Schoß einen Stahlhelm sowie einen goldenen Lorbeerzweig – Sinnbilder für Verlust und Hoffnung. Das Denkmal erinnert an die gefallenen Männer der Gemeinde und rückt zugleich das Leid der Frauen in den Mittelpunkt, die als Mütter, Töchter und Ehefrauen besonders betroffen waren. Geschaffen wurde die Gedenkfigur von Bildhauer Prof. Toni Schneider-Manzell. Die feierliche Einweihung erfolgte am 31. August 1952 durch Pfarrer Maximilian Hechenblaickner. Eindrucksvoll bringt die Skulptur Trauer, Betroffenheit und stille Stärke zum Ausdruck und lädt Einheimische wie Gäste dazu ein, über die Folgen von Krieg und die Bedeutung des Friedens nachzudenken.

19. Station · Musikpavillon

Ein stimmungsvoller Ort für musikalische Begegnungen ist der Musikpavillon an der Seepromenade. Dieser wurde 2008 nach dem Plan des Fuschler Architekten DI Johann Rieger und mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mitglieder der Ortsmusikkapelle Strobl errichtet. Die elegante Dachkonstruktion besteht aus zwei Leimbinderbögen: Einer ruht in den Eckpunkten der Rückwand, der andere – etwas längere – wird von seitlichen Holzpfeilern getragen, die in ihrer Gestaltung an Notenständer angelehnt sind. Ein geschnitztes Holzrelief an der Rückwand zeigt das Dorfzentrum sowie das Strobler und das Salzburger Wappen – ein liebevolles Detail mit regionalem Bezug. Die statische Lösung des Pavillons prägt nicht nur das Erscheinungsbild, sondern sorgt auch für eine hervorragende Akustik. Bei Konzerten scheint die Musik förmlich über dem Platz zu schweben.

20. Station · Dorfbrunnen

Der weitläufige Dorfplatz von Strobl öffnet sich malerisch zum Wolfgangsee hin und schenkt einen freien Blick über das glitzernde Wasser bis nach St. Wolfgang. Den Übergang zur Seepromenade markiert ein besonderes Highlight – ein kunstvoll gestalteter Dorfbrunnen, der im Rahmen der Platzneugestaltung zwischen 1989 und 1994 seinen heutigen Standort erhielt. Drei markante Granitsäulen mit goldglänzenden Symbolen ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und laden zum Staunen und Interpretieren ein. Aus ihren Spitzen fließt Wasser in ein stufenförmig angelegtes Becken, das von einer niedrigen Mauer eingefasst ist – ein Ort der Ruhe und Inspiration. Geschaffen wurde dieses eindrucksvolle Werk von der Salzburger Künstlerin Ilse Sprohar. Ihr Brunnen steht ganz im Zeichen der vier Elemente: Die Säulen verkörpern die Erde, während die goldenen Zeichen für Luft, Feuer und Wasser stehen.

Die komplette Broschüre zum Ausdrucken findest du hier