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Abriani #3

Seidenfadenpfad

Entlang der Ischler Ache

Abriani #3

Der Seidenfadenpfad entlang der Ischler Ache startet im Zentrum von Strobl. Von hier geht es in Richtung der Wolfgangsee-Klause und du folgst dem Wanderweg entlang der Ischler Ache. Der Ausfluss des Wolfgangsees bezeichnet die Landesgrenze zwischen Oberösterreich und Salzburg. In der Mitte der Klaus- oder auch Achbrücke steht eine Blechschnittfigur des Heiligen Wolfgang im Bischofs-Ornat mit dem Bischofsstab und der Kirche von St. Wolfgang in seinen Händen. Die Brücke wurde um 1840 errichtet und war die erste richtige Landverbindung von Strobl nach St. Wolfgang.

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Streitereien um Grenzverläufe gab es am Wolfgangsee schon vor vielen Jahrhunderten. Bereits im 9. Jahrhundert kam es zu Konflikten, obwohl die „Notitia Arnonis“, das erste Grundbuch aus 788, belegte, dass Herzog Odilo das gesamte Wolfgangsee-Gebiet dem Salzburger Bischof Virgil geschenkt hatte. Das Kloster Mondsee hingegen berief sich auf eine Schenkungsurkunde von 748 und beanspruchte den „Aberseeforst“, das Gebiet östlich des Zinkenbaches. Erst 1689 wurde in einem Vertrag mit dem Erzbistum Salzburg die sogenannte Seidenfadengrenze, eine Linie zwischen der Mündung des Dittelbaches in den See bis zur Ischler Ache, anerkannt. Ein Seidenfaden wurde in der Mitte der Dittelbachmündung auf Pfähle gespannt und zum Ausfluss der Ischler Ache gezogen. Diese Grenze teilte Gerichtsbezirke, nachdem sich Fischer aus St. Wolfgang und Abersee öfter in die Haare geraten waren.

Der Seidenfadenpfad, der entlang dieser Landesgrenze verläuft, erinnert uns daran, dass jeder Konflikt lösbar ist. Es ist ein Pfad des Miteinanders, der durch die jahrhundertealte Bedeutung des Handschlages symbolisiert wird. Während du dem rauschenden Klang der Ischl lauschst, mache dir bewusst, wie wichtig es ist, nach Lösungen bei Streitereien zu suchen. Dieser besondere Pfad lädt dich ein, dir bewusst Gedanken über das Zusammenleben in deinem Familien- und Freundeskreis zu machen.

Entlang des Weges begegnen dir einige Denkmäler, wie etwa ein Konglomeratkreuz in der Nähe der Schlagermühle. In den Sockel des Kreuzes wurde als Symbol der Liebe ein herzförmiger Weihwasserbehälter eingearbeitet. Dieses Steinkreuz wurde zur Erinnerung an eine junge Seidenfabrikantentochter aus Wien errichtet, die sich aufgrund einer unglücklichen Liebe das Leben genommen hatte. Weiter kommst du an einer Pestsäule aus Schwarzensee-Marmor vorbei, welche an die an Pest verstorbene Bäuerin Maria Unterbergerin erinnert. Bei einem idyllischen Platz weiter des Weges beim Mooshäusl, findest du einen Bildstock, der die Heilige Familie darstellt. Der Name „Mooshäusl“ leitet sich von der dortigen Bodenbeschaffenheit ab, da die Gegend aufgrund der Nähe zur Ischl moosig und sumpfig war. Schließlich unterquerst du die Wolfgangsee Straße und der Seidenfadenpfad findet bei der Bushaltestelle Gasthof zur Wacht sein Ende.

Downloadcenter Seidenfadenpfad

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Individuelle Anreise

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Points of Interest

Kirche zum Hl. Sigismund

Katholische Kirche Strobl

© Copyright: Paul Rauchenschwandtner
Wolfgangsee Schifffahrt in St. Wolfgang im Salzkammergut: Das Bild zeigt einen Ort mit einem alten Glockenturm und einem traditionellen Gebäude am Ufer eines klaren, blauen Sees. Ein großes Ausflugsschiff fährt über das Wasser, während im Hintergrund bewaldete Berge zu sehen sind.

WolfgangseeSchifffahrt

© Copyright: Salzburg AG
Seehotel Restaurant Lilly in Strobl: Das Bild zeigt ein idyllisches Berghotel mit traditioneller Architektur, umgeben von üppigen Bäumen und Blumen. Im Vordergrund sieht man eine einladende Terrasse mit Sonnenschirmen, von der aus der Blick auf das ruhige Gewässer und die malerischen Bergketten im Hintergrund fällt.

Seehotel & Restaurant Lilly

© Copyright: Familie Jenisch
Kirchenwirt

Gasthof Kirchenwirt

© Copyright: Fam. Schmeisser
Grill am See

Grill am See

© Copyright: Maria Eisl
Strobl

Öffentliche WC-Anlagen
in Strobl

© Copyright: Strobl

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