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Auf den Spuren des berühmten Komponisten

Mozart und der Wolfgangsee: zwei Namen, die für alle Zeiten untrennbar miteinander verbunden sind. Immerhin wurde die Mutter von Mozart in Sankt Gilgen geboren und auch seine Schwester verbrachte viele Jahre in dem schmucken Ort am Wolfgangsee. Heute können Sie im Mozarthaus von Sankt Gilgen auf den Spuren des weltberühmten Komponisten und seiner Familie wandeln. Doch beginnen wir von Anfang an:

Es war am ersten Weihnachtstag 1720...

als Anna Maria Walburga Pertl in der Ischlerstraße 15 in Sankt Gilgen das Licht der Welt erblickte. Vier Jahre lebte sie hier, bis die Familie nach dem Tod des Vaters 1724 nach Salzburg zog. 1747 heiratete sie in Salzburg den „Hof- und Kammer-Komponisten“ Leopold Mozart und schenkte ihm insgesamt sieben Kinder. Allerdings starben fünf Babys bereits im ersten Lebenshalbjahr. Die überlebenden Kinder: das „Wolferl“, Johannes Chrysostomos Wolfgang Theophil, der uns jedoch unter dem Namen Wolfgang Amadeus Mozart ein Begriff ist, und seine fünf Jahre ältere Schwester „Nannerl“, die mit vollem Namen Maria Anna Walburga Ignatia hieß.

Johann Georg Leopold Mozart ist Musikliebhabern auch heute noch ein Begriff, denn zu seinen Kompositionen zählen unter anderem die „Musikalische Schlittenfahrt“ und die "Sinfonia di caccia" (Jagdsinfonie).

Die Liebe zur Musik wollte der 1719 in Augsburg geborene Leopold Mozart dann natürlich auch an seine Kinder weitergeben. Schon mit vier Jahren erhielt „das Wolferl“ gemeinsam mit Nannerl den ersten Musikunterricht vom Vater.

Mozarts Mutter galt zeit ihres Lebens als eine „gute Seele“. Sie war ausgesprochen mildtätig und gütig und interessierte sich sehr für Kunst und Musik. Ab 1777 begleitete sie ihren Sohn auf eine lange Städtereise nach Paris, wo sie jedoch 1778 im Alter von 58 Jahren nach einer kurzen Krankheit verstarb. Ihr Tod erschütterte den jungen Mozart sehr. Am 28. Mai 1787 verstarb in Salzburg auch sein Vater.

(c) Kulturverein Mozartdorf St. Gilgen
(c) Kulturverein Mozartdorf St. Gilgen
(c) Kulturverein Mozartdorf St. Gilgen

Mozarts Schwester Nannerl hatte am 23. August 1784 den in Salzburg geborenen Reichsfreiherrn Johann Baptist Berchtold zu Sonnenburg geheiratet, der ein Amtsnachfolger ihres Großvaters Wolfgang Nikolaus Pertl war. Pertl war lange Zeit Rechtspfleger in St. Gilgen gewesen und hatte zwischen 1718 bis 1720 das Pfleggericht gebaut, in dem Anna Maria Walburga Pertl, die Mutter von Wolfgang und Nannerl, später zur Welt kam. Nannerl lebte fortan gemeinsam mit ihrem Mann und den Kindern in Sankt Gilgen in der Dienstwohnung des Reichsfreiherrn: dem Geburtshaus ihrer Mutter. Erst nachdem ihr Mann 1801 starb, kehrte sie nach Salzburg zurück, wo sie sehr erfolgreich als Klavierlehrerin wirkte. Mit 74 Jahren verlor sie jedoch ihr Augenlicht.

Das Mozarthaus in Sankt Gilgen existiert noch heute an gleicher Stelle in der Ischlerstraße 15. Es steht mittlerweile unter Denkmalschutz und ist zu einem Ort der Begegnung geworden. Das Museum veranschaulicht im historischen Ambiente eine ganz besondere Ära, die von bedeutenden kulturellen und gesellschaftlichen Einflüssen geprägt war. Ein Rundgang durch das Museum ist ein genauso faszinierendes wie beeindruckendes Erlebnis, denn die Dauerausstellung zu Ehren „Nannerl“ Mozarts wird durch eine eine bemerkenswerte Tonbildschau ergänzt.

Verwaltet und betrieben wird das Mozarthaus vom „Kulturverein Mozartdorf St. Gilgen“, der sich das Ziel gesetzt hat, das kulturhistorisch bedeutende Gebäude im liebevollen Gedenken an die Familie Mozart zu erhalten.

Regelmäßig finden im Mozarthaus am Wolfgangsee hochinteressante Kulturveranstaltungen statt. Außerdem liegt dem Verein die Förderung junger Künstlertalente am Herzen. Das geschichtsträchtige Haus bietet den perfekten Rahmen für den künstlerischen Nachwuchs und zeichnet sich durch eine sehr stilvolle Atmosphäre aus.

Darüber hinaus ist das Mozarthaus der Sitz des Kammerorchesters St. Gilgen, das 2001 gegründet wurde. Inzwischen gehören dem Orchester 25 Musiker an. Auf Wunsch und nach frühzeitiger Anmeldung spielt das Kammerorchester auch gerne auf Ihrer individuellen Feier!

Das Mozartdorf am Wolfgangsee bietet übrigens auch ein wunderschönes Ambiente für Tagungen und Seminare aller Art. Die einzigartige und verkehrstechnisch günstige Seelage, die historischen Räumlichkeiten mit der modernen Ausstattung sowie ein sehr vielfältiges Hotel- und Gastronomieangebot schaffen beste Bedingungen für Veranstaltungen vom Firmenincentive bis zum Workshop.

Und wer auf der Suche nach der vielleicht schönsten und romantischsten Hochzeitslocation am Wolfgangsee ist: In Sankt Gilgen wird aus Ihrem Jawort eine ganz besondere feierliche Zeremonie. Hier im Mozarthaus, wo viele Jahrhunderte geliebt, gelebt und gelacht wurde, wo zahllose kleine Erdenbürger das Licht der Welt erblickten und wo der Geist der Familie Mozart noch immer allgegenwärtig ist, erleben Sie den Beginn Ihres gemeinsamen Ehelebens in einer einzigartigen Atmosphäre.

Nähere Informationen auf der Website vom Mozarthaus in Sankt Gilgen

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